EnEV 2014

 

 

Nach § 16a EnEV müssen bereits seit 2014 bestimmte Angaben aus dem Energieausweis in Immobilienanzeigen aufgenommen werden. Dies gilt aber nur, wenn tatsächlich ein Energieausweis vorhanden ist. Werden die Angaben trotz Energieausweis unterlassen, ist künftig nicht nur mit einer Abmahnung, sondern auch mit einem Bußgeld zu rechnen. Die entsprechende Bußgeldvorschrift tritt morgen (1. Mai 2015) in Kraft. Liegt kein Energieausweis vor, kann dennoch ein Inserat erfolgen. Hier empfiehlt sich jedoch der Hinweis im Inserat, dass ein Energieausweis nicht vorhanden ist. Bei der Besichtigung des Objektes muss ein Energieausweis aber vorhanden sein.

Weiter: Welche Anforderungen die EnEV 2014 an Immobilieneigentümer stellt erfahren Sie hier:

 

Die novellierte EnEV ist am 01.05.2014 in Kraft getreten. Die Vorlage des

Energieausweises für Kauf- und Mietobjekte ist nun schon bei der Besichtigung zur Pflicht.

Bei Fehlverhalten droht ein Bußgeld. In kommerziellen Immobilienanzeigen müssen

Effizienzklassen angegebenen werden.

 

Die Bundesregierung hat die Novelle zur Energieeinsparverordnung (EnEV 2014)

verabschiedet. Vor allem für Neubauten setzt sie höhere energetische Standards. Aber

auch Besitzer älterer Gebäude müssen einige neue Regelungen beachten. Die Deutsche

Energie-Agentur (dena) dokumentiert die wichtigsten Änderungen.

Neubauten

Ab 1. Januar 2016 müssen neu gebaute Wohn- und Nichtwohngebäude höhere

energetische Anforderungen erfüllen: Der zulässige Wert für die Gesamtenergieeffizienz

(Jahres-Primärenergiebedarf) wird um 25 Prozent gesenkt. Ab 2021 gilt dann für alle

Neubauten der von der EU festgelegte Niedrigstenergie-Gebäudestandard. Die hierfür

gültigen Richtwerte sollen bis Ende 2018 öffentlich bekanntgegeben werden.

Altbauten

Insgesamt sind für den Gebäudebestand keine wesentlichen Verschärfungen vorgesehen.

Trotzdem müssen auch Besitzer von Bestandsgebäuden einige Vorgaben beachten:

1. Austauschpflicht für alte Öl- und Gasheizkessel

Öl- und Gasheizkessel, die vor 1985 eingebaut wurden, müssen ab 2015 außer Betrieb

genommen werden. Wurden die entsprechenden Heizungsanlagen nach dem 1. Januar

1985 eingebaut, müssen sie nach 30 Jahren ersetzt werden. Die EnEV 2014 sieht jedoch

eine ganze Reihe von Ausnahmen von dieser Regelung vor: So sind etwa

Niedertemperatur- und Brennwertkessel von der Austauschpflicht ausgenommen. Auch

Ein- und Zweifamilienhausbesitzer, die am Stichtag 1. Februar 2002 in ihrem Haus

mindestens eine Wohnung selbst genutzt haben, sind von der Verpflichtung befreit. Im

Falle eines Eigentümerwechsels muss der neue Hausbesitzer die Austauschpflicht

innerhalb von zwei Jahren erfüllen.

2. Dämmung

Oberste Geschossdecken, die nicht die Anforderungen an den Mindestwärmeschutz

erfüllen, müssen bis Ende 2015 gedämmt sein. Gemeint sind Decken beheizter Räume,

die an ein unbeheiztes Dachgeschoss angrenzen. Die Forderung gilt auch als erfüllt, wenn

das Dach darüber gedämmt ist oder den Anforderungen des Mindestwärmeschutzes

entspricht. Ausnahmen gelten ebenfalls, wenn die Hausbesitzer zum Stichtag 1. Februar

2002 in ihrem Haus mindestens eine Wohnung selbst genutzt haben.

Energieausweis

Der Energieausweis für Gebäude bekommt mehr Gewicht. Verkäufer und Vermieter

müssen den Ausweis künftig bereits bei der Besichtigung vorlegen. Nach Abschluss des

Vertrages muss der Ausweis dann unverzüglich an den Käufer bzw. Mieter übergeben

werden – zumindest in Kopie. Die wichtigsten energetischen Kennwerte aus dem

Energieausweis müssen außerdem schon in der Immobilienanzeige genannt werden, zum

Beispiel der durchschnittliche Endenergiebedarf des Gebäudes.

Die energetischen Kennwerte werden künftig nicht mehr nur auf einer Skala von grün bis

rot dargestellt, sondern zusätzlich einer von neun Effizienzklassen zugeordnet. Ähnlich

wie bei der Kennzeichnung von Elektro- und Haushaltsgeräten reicht die Skala hier von

A+ (niedriger Energiebedarf) bis H (hoher Energiebedarf). Diese Zuordnung gilt aber nur

für neu ausgestellte Ausweise: Bereits vorliegende Energieausweise ohne Angabe von

Effizienzklassen behalten ihre Gültigkeit.

Die novellierte EnEV ist am 01.05.2014 in Kraft getreten. Die Vorlage des

Energieausweises für Kauf- und Mietobjekte ist nun schon bei der Besichtigung zur Pflicht.

Bei Fehlverhalten droht ein Bußgeld. In kommerziellen Immobilienanzeigen müssen

Effizienzklassen angegebenen werden.

Die Bundesregierung hat die Novelle zur Energieeinsparverordnung (EnEV 2014)

verabschiedet. Vor allem für Neubauten setzt sie höhere energetische Standards. Aber

auch Besitzer älterer Gebäude müssen einige neue Regelungen beachten. Die Deutsche

Energie-Agentur (dena) dokumentiert die wichtigsten Änderungen.

Neubauten

Ab 1. Januar 2016 müssen neu gebaute Wohn- und Nichtwohngebäude höhere

energetische Anforderungen erfüllen: Der zulässige Wert für die Gesamtenergieeffizienz

(Jahres-Primärenergiebedarf) wird um 25 Prozent gesenkt. Ab 2021 gilt dann für alle

Neubauten der von der EU festgelegte Niedrigstenergie-Gebäudestandard. Die hierfür

gültigen Richtwerte sollen bis Ende 2018 öffentlich bekanntgegeben werden.

Altbauten

Insgesamt sind für den Gebäudebestand keine wesentlichen Verschärfungen vorgesehen.

Trotzdem müssen auch Besitzer von Bestandsgebäuden einige Vorgaben beachten:

1. Austauschpflicht für alte Öl- und Gasheizkessel

Öl- und Gasheizkessel, die vor 1985 eingebaut wurden, müssen ab 2015 außer Betrieb

genommen werden. Wurden die entsprechenden Heizungsanlagen nach dem 1. Januar

1985 eingebaut, müssen sie nach 30 Jahren ersetzt werden. Die EnEV 2014 sieht jedoch

eine ganze Reihe von Ausnahmen von dieser Regelung vor: So sind etwa

Niedertemperatur- und Brennwertkessel von der Austauschpflicht ausgenommen. Auch

Ein- und Zweifamilienhausbesitzer, die am Stichtag 1. Februar 2002 in ihrem Haus

mindestens eine Wohnung selbst genutzt haben, sind von der Verpflichtung befreit. Im

Falle eines Eigentümerwechsels muss der neue Hausbesitzer die Austauschpflicht

innerhalb von zwei Jahren erfüllen.

2. Dämmung

Oberste Geschossdecken, die nicht die Anforderungen an den Mindestwärmeschutz

erfüllen, müssen bis Ende 2015 gedämmt sein. Gemeint sind Decken beheizter Räume,

die an ein unbeheiztes Dachgeschoss angrenzen. Die Forderung gilt auch als erfüllt, wenn

das Dach darüber gedämmt ist oder den Anforderungen des Mindestwärmeschutzes

entspricht. Ausnahmen gelten ebenfalls, wenn die Hausbesitzer zum Stichtag 1. Februar

2002 in ihrem Haus mindestens eine Wohnung selbst genutzt haben.

Energieausweis

Der Energieausweis für Gebäude bekommt mehr Gewicht. Verkäufer und Vermieter

müssen den Ausweis künftig bereits bei der Besichtigung vorlegen. Nach Abschluss des

Vertrages muss der Ausweis dann unverzüglich an den Käufer bzw. Mieter übergeben

werden – zumindest in Kopie. Die wichtigsten energetischen Kennwerte aus dem

Energieausweis müssen außerdem schon in der Immobilienanzeige genannt werden, zum

Beispiel der durchschnittliche Endenergiebedarf des Gebäudes.

Die energetischen Kennwerte werden künftig nicht mehr nur auf einer Skala von grün bis

rot dargestellt, sondern zusätzlich einer von neun Effizienzklassen zugeordnet. Ähnlich

wie bei der Kennzeichnung von Elektro- und Haushaltsgeräten reicht die Skala hier von

A+ (niedriger Energiebedarf) bis H (hoher Energiebedarf). Diese Zuordnung gilt aber nur

für neu ausgestellte Ausweise: Bereits vorliegende Energieausweise ohne Angabe von

Effizienzklassen behalten ihre Gültigkeit.

Die novellierte EnEV ist am 01.05.2014 in Kraft getreten. Die Vorlage des

Energieausweises für Kauf- und Mietobjekte ist nun schon bei der Besichtigung zur Pflicht.

Bei Fehlverhalten droht ein Bußgeld. In kommerziellen Immobilienanzeigen müssen

Effizienzklassen angegebenen werden.

Die Bundesregierung hat die Novelle zur Energieeinsparverordnung (EnEV 2014)

verabschiedet. Vor allem für Neubauten setzt sie höhere energetische Standards. Aber

auch Besitzer älterer Gebäude müssen einige neue Regelungen beachten. Die Deutsche

Energie-Agentur (dena) dokumentiert die wichtigsten Änderungen.

Neubauten

Ab 1. Januar 2016 müssen neu gebaute Wohn- und Nichtwohngebäude höhere

energetische Anforderungen erfüllen: Der zulässige Wert für die Gesamtenergieeffizienz

(Jahres-Primärenergiebedarf) wird um 25 Prozent gesenkt. Ab 2021 gilt dann für alle

Neubauten der von der EU festgelegte Niedrigstenergie-Gebäudestandard. Die hierfür

gültigen Richtwerte sollen bis Ende 2018 öffentlich bekanntgegeben werden.

Altbauten

Insgesamt sind für den Gebäudebestand keine wesentlichen Verschärfungen vorgesehen.

Trotzdem müssen auch Besitzer von Bestandsgebäuden einige Vorgaben beachten:

1. Austauschpflicht für alte Öl- und Gasheizkessel

Öl- und Gasheizkessel, die vor 1985 eingebaut wurden, müssen ab 2015 außer Betrieb

genommen werden. Wurden die entsprechenden Heizungsanlagen nach dem 1. Januar

1985 eingebaut, müssen sie nach 30 Jahren ersetzt werden. Die EnEV 2014 sieht jedoch

eine ganze Reihe von Ausnahmen von dieser Regelung vor: So sind etwa

Niedertemperatur- und Brennwertkessel von der Austauschpflicht ausgenommen. Auch

Ein- und Zweifamilienhausbesitzer, die am Stichtag 1. Februar 2002 in ihrem Haus

mindestens eine Wohnung selbst genutzt haben, sind von der Verpflichtung befreit. Im

Falle eines Eigentümerwechsels muss der neue Hausbesitzer die Austauschpflicht

innerhalb von zwei Jahren erfüllen.

2. Dämmung

Oberste Geschossdecken, die nicht die Anforderungen an den Mindestwärmeschutz

erfüllen, müssen bis Ende 2015 gedämmt sein. Gemeint sind Decken beheizter Räume,

die an ein unbeheiztes Dachgeschoss angrenzen. Die Forderung gilt auch als erfüllt, wenn

das Dach darüber gedämmt ist oder den Anforderungen des Mindestwärmeschutzes

entspricht. Ausnahmen gelten ebenfalls, wenn die Hausbesitzer zum Stichtag 1. Februar

2002 in ihrem Haus mindestens eine Wohnung selbst genutzt haben.

Energieausweis

Der Energieausweis für Gebäude bekommt mehr Gewicht. Verkäufer und Vermieter

müssen den Ausweis künftig bereits bei der Besichtigung vorlegen. Nach Abschluss des

Vertrages muss der Ausweis dann unverzüglich an den Käufer bzw. Mieter übergeben

werden – zumindest in Kopie. Die wichtigsten energetischen Kennwerte aus dem

Energieausweis müssen außerdem schon in der Immobilienanzeige genannt werden, zum

Beispiel der durchschnittliche Endenergiebedarf des Gebäudes.

Die energetischen Kennwerte werden künftig nicht mehr nur auf einer Skala von grün bis

rot dargestellt, sondern zusätzlich einer von neun Effizienzklassen zugeordnet. Ähnlich

wie bei der Kennzeichnung von Elektro- und Haushaltsgeräten reicht die Skala hier von

A+ (niedriger Energiebedarf) bis H (hoher Energiebedarf). Diese Zuordnung gilt aber nur

für neu ausgestellte Ausweise: Bereits vorliegende Energieausweise ohne Angabe von

Effizienzklassen behalten ihre Gültigkeit.

Die novellierte EnEV ist am 01.05.2014 in Kraft getreten. Die Vorlage des

Energieausweises für Kauf- und Mietobjekte ist nun schon bei der Besichtigung zur Pflicht.

Bei Fehlverhalten droht ein Bußgeld. In kommerziellen Immobilienanzeigen müssen

Effizienzklassen angegebenen werden.

Die Bundesregierung hat die Novelle zur Energieeinsparverordnung (EnEV 2014)

verabschiedet. Vor allem für Neubauten setzt sie höhere energetische Standards. Aber

auch Besitzer älterer Gebäude müssen einige neue Regelungen beachten. Die Deutsche

Energie-Agentur (dena) dokumentiert die wichtigsten Änderungen.

Neubauten

Ab 1. Januar 2016 müssen neu gebaute Wohn- und Nichtwohngebäude höhere

energetische Anforderungen erfüllen: Der zulässige Wert für die Gesamtenergieeffizienz

(Jahres-Primärenergiebedarf) wird um 25 Prozent gesenkt. Ab 2021 gilt dann für alle

Neubauten der von der EU festgelegte Niedrigstenergie-Gebäudestandard. Die hierfür

gültigen Richtwerte sollen bis Ende 2018 öffentlich bekanntgegeben werden.

Altbauten

Insgesamt sind für den Gebäudebestand keine wesentlichen Verschärfungen vorgesehen.

Trotzdem müssen auch Besitzer von Bestandsgebäuden einige Vorgaben beachten:

1. Austauschpflicht für alte Öl- und Gasheizkessel

Öl- und Gasheizkessel, die vor 1985 eingebaut wurden, müssen ab 2015 außer Betrieb

genommen werden. Wurden die entsprechenden Heizungsanlagen nach dem 1. Januar

1985 eingebaut, müssen sie nach 30 Jahren ersetzt werden. Die EnEV 2014 sieht jedoch

eine ganze Reihe von Ausnahmen von dieser Regelung vor: So sind etwa

Niedertemperatur- und Brennwertkessel von der Austauschpflicht ausgenommen. Auch

Ein- und Zweifamilienhausbesitzer, die am Stichtag 1. Februar 2002 in ihrem Haus

mindestens eine Wohnung selbst genutzt haben, sind von der Verpflichtung befreit. Im

Falle eines Eigentümerwechsels muss der neue Hausbesitzer die Austauschpflicht

innerhalb von zwei Jahren erfüllen.

2. Dämmung

Oberste Geschossdecken, die nicht die Anforderungen an den Mindestwärmeschutz

erfüllen, müssen bis Ende 2015 gedämmt sein. Gemeint sind Decken beheizter Räume,

die an ein unbeheiztes Dachgeschoss angrenzen. Die Forderung gilt auch als erfüllt, wenn

das Dach darüber gedämmt ist oder den Anforderungen des Mindestwärmeschutzes

entspricht. Ausnahmen gelten ebenfalls, wenn die Hausbesitzer zum Stichtag 1. Februar

2002 in ihrem Haus mindestens eine Wohnung selbst genutzt haben.

Energieausweis

Der Energieausweis für Gebäude bekommt mehr Gewicht. Verkäufer und Vermieter

müssen den Ausweis künftig bereits bei der Besichtigung vorlegen. Nach Abschluss des

Vertrages muss der Ausweis dann unverzüglich an den Käufer bzw. Mieter übergeben

werden – zumindest in Kopie. Die wichtigsten energetischen Kennwerte aus dem

Energieausweis müssen außerdem schon in der Immobilienanzeige genannt werden, zum

Beispiel der durchschnittliche Endenergiebedarf des Gebäudes.

Die energetischen Kennwerte werden künftig nicht mehr nur auf einer Skala von grün bis

rot dargestellt, sondern zusätzlich einer von neun Effizienzklassen zugeordnet. Ähnlich

wie bei der Kennzeichnung von Elektro- und Haushaltsgeräten reicht die Skala hier von

A+ (niedriger Energiebedarf) bis H (hoher Energiebedarf). Diese Zuordnung gilt aber nur

für neu ausgestellte Ausweise: Bereits vorliegende Energieausweise ohne Angabe von

Effizienzklassen behalten ihre Gültigkeit.